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Islamfeinlichkeit/ antimuslimischer Rassismus sind fraglos keine Seltenheit in unserer Gesellschaft. Ich persönlich werde allerdings nur extrem selten davon berührt. Natürlich trifft und verletzt mich das, was von Manchen an Hass gegen Muslime als Kollektiv abgesondert wird, auch – doch als Individuum Leidtragender bin ich kaum.
Die Einheit Gottes - Tauhid - ist mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis. Spannend wird es dann, wenn man realisiert, wie weitreichend die Folgen des Einheitsglaubens sein können.
Es ist unsere Pflicht, wenn wir mit Sicherheit und materieller Versorgung gesegnet sind, denen zu helfen, die diese verloren haben. Wir haben keine Garantie, dass wir nicht den Tag erleben werden, wo wir Flüchtlinge sind. Unsere Generation, so sie in diesem Land geboren bzw. aufgewachsen ist, hat nie etwas anderes gekannt, als Frieden. Sind wir wirklich ausreichend dankbar dafür?
Allah, der Erhabene, verspricht uns, keiner Seele mehr aufzuerlegen, als sie zu tragen vermag. Doch der Mensch vergisst. Und wenn diese Versicherung unseres Herrn uns nicht mehr bewusst ist, wenn der Alltag beginnt, unser klares Ziel zu verschleiern, dann beginnen die Hindernisse und die Prüfungen uns immer größer und unüberwindlicher zu erscheinen, bis sie uns über den Kopf wachsen.
Das Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen und der Koordinationsrat der Muslime haben gemeinsam am 22. Oktober 2014 im MediaPark Köln die Fachtagung "Antimuslimischer Rassismus – eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung" veranstaltet.
Anlässlich des Fastenmonats Ramadan hat die Staatsministerin für Integration, Aydan Özoğuz (SPD), verschiedene muslimische und andere religiöse Vertreter am 30.06.2015 ins Gästehaus des Auswärtigen Amtes in Berlin zu einem Iftar-Empfang eingeladen.
Bismillah 20 Jahre Srebrenica. Zur Bedeutung des Erinnerns. Tausende von Menschen werden ermordet, ihres Glaubens, ihrer Identität wegen. Ermordet und in Massengräbern verscharrt, ohne Namen, jeder menschlichen Würde beraubt. Frauen und Mädchen werden vergewaltigt, sadistisch sexuell missbraucht und erniedrigt, Wochen und Monate lang, werden „verkauft“ oder „verschenkt“. Gotteshäuser werden gesprengt, abgerissen, angezündet, Friedhöfe...
Ramadan. Der Monat der Freude für die meisten von uns ist der Monat, indem die Unterdrückung der Uiguren seinen Höhepunkt erreicht. Die kommunistische Partei Chinas, die seit Jahrzehnten tatsächliche wie vermeintliche Unabhängigkeitsbestrebungen gewaltsam unterdrückt, steigert ihre Repression im Fastenmonat stets in neue Extreme.
[Berlin] Der Rat muslimischer Studierender und Akademiker (RAMSA) ruft für den 1. Juli 2015 zum zweiten bundesweiten Aktionstag gegen Antimuslimischen Rassismus auf.

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