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Positionspapier – Professur Kalisch

22.10.2011   |   In: RAMSA Mitteilungen

Im Jahr 2004 wurde Muhammad Sven Kalisch als Professor für Islamische Religion an das Centrum für Religiöse Studien Münster berufen. Diese Professur war geschaffen worden, um muslimische Lehramtsstudenten mit einer Zusatzausbildung zu Islamkundelehrern ausbilden zu können. Diese Ausbildung war zu dem damaligen Zeitpunkt einzigartig. Mittlerweile bieten mindestens zwei weitere Hochschulen einen solchen Studiengang an. Muhammad Sven Kalischs Berufung wurde damals von einem Beratergremium, in dem auch Vertreter muslimischer Verbände anwesend waren, überprüft und erhielt auch dessen Zustimmung. Seit Anfang des Jahres 2006 nun ist einer weiteren Öffentlichkeit die Haltung Kalischs zur Natur des
Prophetentums und des Qur'ans bekannt. Erstmals in einer Stellungnahme zum damaligen Karikaturenstreit veröffentlichte Muhammad Sven Kalisch seine Auffassung, Propheten seien als Personen nicht historisch, sondern lediglich Vorstellungen religiöser Natur. Diese Aussage wurde von ihm stets verbunden mit einem Bekenntnis zu und einer Forderung nach historisch-kritischer Methodik innerhalb der islamischen Theologie. Seitdem hatte sich keine muslimische Organisation oder
Persönlichkeit öffentlich mit diesen Thesen auseinandergesetzt, wohl auch zum Schutze des Lehrstuhls und der Studenten. Gleichwohl wurde der Dialog auf verschiedenen Ebenen gesucht. Nach mehreren gescheiterten Lösungsversuchen stellte der im Jahre 2007 entstandene Koordinierungsrat der Muslime als Konsequenz seine Mitarbeit im Beratungsgremium des Lehrstuhls ein und zog zudem seine Empfehlung an muslimische Studenten zurück, diesen Studiengang zu besuchen. Daraufhin entschied das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium, eine bereits geplante Professur für die Ausbildung muslimischer Religionslehrer so schnell wie möglich und unter Abstimmung mit den muslimischen Vertretern einzurichten. Die Forschungstätigkeit Herrn Kalischs bleibt von dieser Neuberufung unberührt.


Wir unterstützen sowohl die Entscheidung des Koordinierungsrats der Muslime, als auch den
geschilderten Lösungsansatz des Wissenschaftsministeriums aus folgenden Gründen:

1. Muslime glauben an die Existenz des Propheten Muhammad (der Friede sei auf ihm) nicht zuletzt aufgrund der tichhaltigen Quellenlage. Dies ist der Standpunkt der großen Mehrheit der Muslime. Mit seiner Haltung zur Natur der Propheten und zum Offenbarungscharakter des Qur'ans ist Prof. Dr. Muhammad Sven Kalisch daher eindeutig nicht geeignet, Lehrer für den
bekenntnisorientierten Islamischen Religionsunterricht auszubilden, der ja primär die Aufgabe hat, den Kindern dieser Mehrheit der Muslime die Grundlagen ihres Glaubens näher zu bringen. Es ist Aufgabe und Verantwortung jeder Religionsgemeinschaft - wie auch immer sie organisiert ist - den Religionsunterricht inhaltlich zu gestalten. Die Lehrerausbildung muss also auch unter Abstimmung der jeweiligen Religionsgemeinschaft stattfinden. Eine Ausbildung von
Studierenden für den islamischen Religionsunterricht unter der Leitung von Herrn Kalisch ist demnach vor allem nicht vor den Eltern zukünftiger Schulkinder vertretbar.
2. Die publik gewordene Arbeit Kalischs ist unwissenschaftlich, da er seine Behauptungen als Ergebnisse einer Forschung formuliert, die von ihm tatsächlich nicht vollzogen wurde. Die von ihm behandelten Themen sind seit geraumer Zeit Gegenstand islamwissenschaftlicher Forschungen, die mehrheitlich noch immer zu anderen Ergebnissen kommen. Dieser
Forschungsstand innerhalb der Islamwissenschaft wird offensichtlich von Herrn Kalisch vernachlässigt.
3. Herr Kalisch wird durch diese Entscheidung und die darauffolgende Entbindung von der Lehrerausbildung in keinster Weise in seiner Meinungsfreiheit, Forschertätigkeit und Lehrtätigkeit eingeschränkt. Weiterhin ist jeder Student des CRS in der Lage, Seminare Herrn Kalischs zu besuchen, sie sind für Studenten der Islamkunde lediglich nicht mehr verpflichtend.


Wir fordern:


1. Die inhaltliche und organisatorische Trennung zwischen der Professur Kalischs und der Lehrerausbildung muss gewährleistet werden, um den Islamkundeunterricht gemäß §7 Art. 3 GG und für muslimische Eltern vertretbar durchführen zu können. Diese Trennung zu gewährleisten ist Aufgabe und Verantwortung des Landesministeriums für Wissenschaft
Nordrhein-Westfalen.
2. Die neue Professur für Islamkunde soll - wie von Minister Pinkwart versprochen - unter Abstimmung mit dem Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland erfolgen.
3. Wir fordern die Universitätsleitung Münster und das zuständige Ministerium auf, die Interessen der betroffenen Studenten zu wahren und sie vor Druck und Bevormundung durch die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen des Lehrstuhls - die bislang an der Tagesordnung sind - zu schützen.
4. Selbstredend lehnen wir trotz möglicher gegensätzlicher Meinungen in der Sache jegliche Gewaltanwendung - sei sie verbaler oder physischer Natur - gegenüber allen Betroffenen konsequent ab.
Was ist historisch-kritische Forschung?
Eine historisch-kritische Methode der Textauswertung hat sich zunächst durch die Auslegung der verschiedenen Evangelien entwickelt. Dabei geht es vorrangig um die Authentifizierung, die Einordnung und die Entwicklungsgeschichte mündlich und schriftlich überlieferter Texte. Nach muslimischer Auffassung war und ist die Feststellung und Überprüfung der Authentizität einer Überlieferung und dessen Überlieferer immer von höchster Wichtigkeit, gerade in Bezug auf Überlieferungen, die sich auf den Propheten beziehen. So werden Überlieferungen, die sich nach einer methodischen Überprüfung als nicht authentisch oder gar gefälscht herausstellen, nicht mehr in Betracht gezogen oder gar verworfen.
Wir als muslimische Studenten, Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaftler unterstützen in diesem Sinne historisch-kritische Forschung, auch und gerade in Bezug auf die Quellen islamischer Geschichtsschreibung und religiöser Auslegung. Ein Ansatz zu dieser muss selbstverständlich, wie vielerorts gefordert, ergebnisoffen angelegt sein.
Wir sehen eine solche Forschung allerdings durchaus in Gefahr, wenn, wie im Fall von Professor Muhammad Kalisch, das Ergebnis schon feststeht, bevor die dafür erforderliche Forschung auch nur ansatzweise erfolgt ist. In mehreren Veröffentlichungen schildert Muhammad Kalisch seinen Standpunkt in Bezug auf die Nichtexistenz von Propheten1. Jedoch weisen die Veröffentlichungen keinerlei zu erwartende Quellenforschung auf, die ein solches Resultat wie die Tendenz zur
Nichtexistenz des Propheten Muhammads zum Ergebnis haben könnte. Dies wären z.B. Arbeiten wie die Sammlung und Auswertung unterschiedlicher früher Niederschriften des Qur'ans, der kritische Quellenvergleich der Entwicklung des frühen islamischen Rechts, oder auch die historische Untersuchung der Authentifizierungsmethoden zu Berichten aus der frühen muslimischen Geschichte. Diese Forschung wird durchaus in der Moderne betrieben2, von daher verwundert es stark, dass sie von Muhammad Sven Kalisch noch nicht einmal rezipiert werden, während er nur auf solche eingeht, die
seine Theorie unterstützen und die zudem auch noch am Rande oder sogar außerhalb der Wissenschaftlichkeit selbst argumentieren, wie dies bei den revisionistischen Thesen von Cook und Crone der Fall ist.
Des Weiteren verweist Herr Kalisch zum Beleg seiner Thesen auf Forscher wie Luxenberg und Ohlig3. Deren Thesen sind allerdings vielfach widerlegt und zum Teil wissenschaftlich unseriös4. Diverse Arbeiten, die diese Thesen widerlegen, übergeht Herr Kalisch, als gäbe es sie nicht. Prof. Kalisch behauptet weiterhin, es gäbe weder Beweise für noch gegen die Existenz des Propheten Muhammad. Allerdings sind zunächst einmal die unzähligen sich gegenseitig überlappenden Berichte über das Leben des Propheten, seiner Gefährten und seiner Umgebung Grund genug für die meisten Wissenschaftler anzunehmen, dass der Prophet tatsächlich existiert hat. Die Gründe, warum er die Existenz Mohammeds ablehnt, bleibt er schuldig. Ohne diese Kleinarbeit, sich mit anderen Forschungsarbeiten befasst und auseinandergesetzt zu haben,
bleibt von Herrn Kalischs Thesen allein seine – oft in Interviews kundgetane – persönliche Meinung der Tendenz zur Nichtexistenz des Propheten. Diese persönliche Sicht ist sein Recht, das möchten wir an dieser Stelle betonen, es hat allerdings nichts mit Wissenschaft oder seinem Lehrauftrag zu tun. Unabhängig von Glaubensüberzeugungen und politischen Interessen muss sich auch und gerade ein Professor wissenschaftlichen Standards beugen, vor allem wenn er sie für sich selbst so lautstark in Anspruch nimmt. Die Messlatte für einen Professor ist nicht etwa ein Herr von Däniken und eine jede
Universität, die diese Messlatte anwendet muss sich der berechtigten Kritik daran stellen.
 

Lehrerausbildung


Muhammad Kalisch wurde von der Universität Münster berufen, um u. A. Lehrer für den islamischen Religionsunterricht auszubilden5. In den vier Jahren seiner Professur vermisst der interessierte Beobachter jegliche Handreichungen oder Entwicklungen eines Curriculums für den islamischen Religionsunterricht. Davon abgesehen, dass er in den vergangen Jahren in dieser Hinsicht nicht sehr engagiert tätig war6, verwundert es sehr, dass sich Kalisch nun verstärkt dafür einsetzt, weiter in dieser Funktion tätig sein zu können und nicht – entgegen seinen Interessen – im theologischen Bereich weiter zu forschen, wie es die derzeitige Hinzuberufung einer weiteren Professur vorgesehen hat. Weiterhin verwirrt die Tatsache, dass Muhammad Kalisch in den letzten Wochen immer wieder deutlich gemacht hat, wie wenig er von dem im Grundgesetz verankerten Recht der Religionsgemeinschaften in Bezug auf die Auslegung ihrer Religionsgrundlagen hält und von der
Institution des bekenntnisorientierten Religionsunterrichts selbst7. Es verwundert uns sehr, dass jemand, der dem Religionsunterricht in seiner bundesdeutschen Form (auch in Bezug auf den christlichen Unterricht) so kritisch gegenüber eingestellt ist, trotzdem von dieser Institution Gebrauch machen will. Dies ist teilweise verständlich, da es wohl schwierig sein wird, als Muslim einen Lehrstuhl in “islamischer Experimentaltheologie” in Deutschland zu besetzen. So aber hat sich Kalisch die Lehrerausbildung für ein Fach, das er im Prinzip ablehnt, zunutze gemacht, um seinen eigenen theologischen Interessen nachzugehen. Dies geschieht vor allen Dingen auf Kosten potenzieller Lehrer, die bei ihm ausgebildet werden und sehr wahrscheinlich auf wenig Akzeptanz bei ihren späteren Auftraggebern (den Eltern der muslimischen Kinder) stoßen werden.
Kalischs Reaktion Muhammad Kalischs ausdrücklicher Wunsch an der Lehrerausbildung teil zu nehmen verwundert, wenn man berücksichtigt, dass er in der Vergangenheit ohnehin nur wenig daran beteiligt war. Die derzeitig vorgeschlagene “elegante Lösung”8 besteht in der Schaffung einer neuen Planstelle für islamische Religionspädagogik, während Herr Kalisch als Professor an der Universität Münster bleibt und seiner Forschung rund um die Existenz seines Namensgebers nachgehen kann. Muhammad Kalisch hat wiederholt die muslimischen Verbänden mit dem Argument kritisiert, sie verträten nicht “die große Masse” aller Muslime in Deutschland9. Auch wenn die Verbände tatsächlich nur etwa 20% der in Deutschland lebenden Muslime zu ihren Mitgliedern zählen können, ist dies immerhin ein nicht unbeträchtlicher Anteil des zukünftigen Klientels des islamischen Religionsunterrichts. Auf der anderen Seite macht sich Herr Muhammad Kalisch unglaubwürdig, wenn
er in Aussicht stellt, mit seinen Thesen und seiner Lehrmission die Zustimmung “der schweigenden Masse der Muslime” zu finden und sich somit einer nicht weiter definierten ungefragten Masse gegenüber bevormundend betätigt.
Wiederholt benennt sich Muhammad Kalisch zum Vertreter eines liberalen und rationalen Islams, ohne auszuführen, was das genau sein soll, und wer ihn zu dessen Vertreter ernannt hat. Mit einem Federstrich erklärt er damit jeden, der ihn wie auch immer kritisiert zu einem Gegner der Liberalität und zu einem Fundamentalisten. Dies zu tun ist sicherlich ein leichtes Spiel in einer derart aufgeheizten Atmosphäre der Islamdiskussion in den Medien. Für uns stellt dies jedoch eine Methode dar, mit der Kritiker mundtot gemacht und eingeschüchtert werden sollen. Wir spielen dieses Spiel nicht mit und sagen: Kritik – auch und gerade an den Positionen Muhammad Kalischs – muss möglich sein, ohne dass in einem Automatismus der Vorwurf des Steinzeit-Fundamentalismus folgt. Weiterhin bewerten wir die Instrumentalisierung des Disputs durch als islamophob bekannte Persönlichkeiten zwecks eigener Profilierung im politischen und akademischen Bereich unter dem
Deckmantel der "Solidarität" als geschmacklos.

Vorgänge am CRS in der Folge der Diskussion oder wie man Studenten
missbraucht

Zu guter Letzt möchten wir vom Rat der islamischen Hochschulvereinigungen uns für die Studenten am CRS aussprechen, die sich zunehmend unter Druck gesetzt und bevormundet sehen. Wir stehen in engem Kontakt mit Islamkunde-Studenten der Universität Münster und betrachten mit zunehmender Sorge mit welcher Verantwortungslosigkeit dort mit den Zukunftsplänen der Studenten umgegangen wird. Seit dem letzten Semester werden keine didaktischen Seminare mehr angeboten und nun da das Medieninteresse gestiegen ist, versuchen Mitarbeiter und angeblich Ehrenamtliche um Muhammad Kalisch herum die Studenten des Seminars zu öffentlichen Stellungnahmen bzw. Unterschriften zu drängen, die sich für einen Verbleib Kalischs an der Lehrerausbildung aussprechen. Diskussionen innerhalb der Studentenschaft werden dabei nicht gefördert.

Zukunft nur noch im Bereich der Theologie forschen und lehren. Die Lehrerausbildung soll von einer anderen Professur übernommen werden, die bis jetzt noch nicht besetzt ist, aber schon seit zwei Jahren genehmigt ist1010. Somit ist doch scheinbar eine “elegante Lösung” gefunden, mit der jeder zufrieden sein sollte. Kalisch kann weiter forschen und lehren, interessierte Studenten können daran teilnehmen und Eltern können wieder Vertrauen in den staatlich organisierten islamischen Religionsunterricht haben. Muhammad Kalisch und die unterstützenden Strukturen an der Universität um ihn herum scheinen jedoch eine weitergehende Mission zu haben, was den islamischen Religionsunterricht angeht.


Wir möchten uns für eine Diskussion ohne Diffamierungen aussprechen und insbesondere davon abraten, persönliche Glaubensvorstellungen einer Person zu fokussieren und zum Mittelpunkt einer Debatte zu machen, die eigentlich von den Interessen der jeweiligen Religionsgemeinschaften, den muslimischen Eltern und Schülern und den muslimischen Lehramtsstudenten getragen werden sollte. Wir hoffen damit, zu einer Versachlichung der Debatte beizutragen.

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1 vgl. Muhammad Kalisch, Perspektiven islamischen Denkens in Europa, schriftliche und erweiterte Fassung eines
Vortrages, der am 16. November 2004 im Rahmen der Ringvorlesung „Die Zukunft der Religion in Europa“ an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Wintersemester 2004 gehalten wurde. Muhammad Kalisch, A Muslim
View of Judaism, noch nicht veröffentlicht?, „Stellungnahme zum gegenwärtigen Konflikt um die Karikaturen, die den
Propheten Muhammad abbilden“, Muhammad Kalisch, 7. Februar 2006
2 von muslimischen sowie nicht-muslimischen Wissenschaftlern (zu nennen sind hier Harald Motzki, Mohammed Fadel,
oder auch J. Brown)
3 http://www.zeit.de/2008/41/P-Kalisch?page=all
4 Vgl. ein Interview mit dem Leiter des Projektes Corpus Coranicum (hierbei handelt es sich um ein auf 20 Jahre
angelegtes Forschungsprojekt, dessen historisch-kritischer Ansatz schon allein deshalb Seriösität für sich in Anspruch
nehmen kann, weil es einen langen Zeitraum in Anspruch nimmt) Michael Marx im Spiegel. Er bewertete die Thesen
Kalischs folgendermaßen: „[…]aber wir sollten festhalten, dass wir von Kalisch im Moment nur mündliche Aussagen
kennen. Sie klingen so, als habe er sich den Thesen von Professor Karl-Heinz Ohlig angeschlossen, die dieser in seinem
Buch "Die dunklen Anfänge" vor drei Jahren veröffentlicht hat - und denen zufolge der Koran ein christlicher Text ist
und Mohammed wahrscheinlich nie gelebt hat. Aber diese Gruppe, zu der noch der Numismatiker Volker Popp und
andere zählen, ist sehr klein. Ich würde sagen, deren Positionen steht sogar außerhalb der Wissenschaft.“
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,578513,00.html
5 http://bildungsklick.de/pm/4630/renommierter-islamwissenschaftler-dr-muh...
des-islam-an-der-universitaet-muenster-berufen/
6 Wissenschaftsminister Pinkwart (ZDF, Forum am Freitag, 26.09.2008): „Der Kalisch wird weiterhin natürlich in
Forschung und Lehre arbeiten, aber sich nicht an der Lehrerausbildung mehr beteiligen, was er ohnehin in der
Vergangenheit auch nur in einem sehr begrenzten Umfang getan hat.“
7 Vgl. Artikel in der FAZ vom 4.10.2008 von Patrick Bahners:
http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E09C6288AE3...
D29~ATpl~Ecommon~Scontent.html
8 Gudrun Krämer, "Hier geht es ans Eingemachte", Deutschlandradio Kultur 11.09.2008
9 Vgl. Interview mit Muhammad Kalisch in der Zeit vom 1.10.2008. Zitat: „Aber gerade nach der harschen Reaktion der
muslimischen Verbände stellt sich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Diese Verbände
repräsentieren ja bei Weitem nicht die Mehrheit der Muslime in Deutschland. Ich glaube, die schweigende Mehrheit der
Muslime denkt anders.“ http://www.zeit.de/2008/41/P-Kalisch?page=all