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Schulung vom 01.- 02. 07.2017 in Bielefeld

15.07.2017   |   In: Zukunft bilden

Grundlagenschulung im Rahmen des Projekts "Zukunft bilden!" in Bielefeld mit 25 TeilnehmerInnen absolviert!


Aufgrund der hohen Nachfrage nach Grundlagenschulungen führte die RAMSA Akademie ein
Wochenende bestehend aus zwei Basismodulen in Bielefeld durch. Im ersten Teil erhielten die
Teilnehmer*innen einen Überblick und Historie vom Umgang mit Meinungsverschiedenheiten
bezüglich theologischer Aspekte. Grundlage hierfür war das Buch „Verhaltensethik einer
innerislamischen Streitkultur“ von Taha Gabir al-Alwani. Mit den mehr als 20 Teilnehmer*innen hat
der Seminarleiter Dr. Hakki Arslan auch ganz aktuelle und brisante Themen wie Antisemitismus,
oder moderne Methoden extremistischer Ideologien diskutiert und erörtert. Hierbei wurden die Teilnehmer*innen mit
unterschiedlichen und gegensätzlichen Meinungen untereinander konfrontiert und konnten somit
das Gelernte direkt anwenden.


Am Folgetag führte die RAMSA Akademie ein Workshop mit dem Titel NPO Management, in dem
unter Anleitung durch Gruppenarbeit, interaktiv und Erfahrungsaustausch Strategien und
Lösungsansätze zur Entwicklung stabiler Strukturen, um die demokratischen Grundprinzipien des
zivilgesellschaftlichen Engagements zu bewahren oder zu schaffen. So gab es noch zahlreiche
Hochschulgruppen, die entweder keine Satzung geschweige denn Wahlen hatten. Dieser Mangel
stellt das Ehrenamt regelmäßig vor unterschiedliche organisatorische und vereinsrechtliche
Probleme. Dazu ist dieser Umstand aber auch ein Einfallstor für die Vereinnahmung durch Sympathisanten oder Anhänger
extremistischer Ideologien. Die Hochschulgruppen verlieren so entweder ihre Grundlage oder versuchen mit
einem hohen Arbeits- und Zeitaufwand dem entgegen zu wirken. Daher empfiehlt der RAMSA aus
seiner mehr als 10 jährigen Erfahrung heraus, grundlegende demokratische Prinzipien einzuführen
bzw. zu stabilisieren, damit das Engagement an den Hochschulen nicht abschreckt und zu einem
Hindernis wird.


Die Teilnehmer*innen wurden in den unterschiedlichen Aspekten des Engagements sensibilisiert und
waren so motiviert, dass einige Teilnehmer*innen in ihren Hochschulgruppen die behandelten Themen in Form
eines eigens veranstalteten Seminars weitergaben.