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Reise des Altpräsidenten Kaan Orhon zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau
Vom 17.-21. August 2025 nahm RAMSA-Gründungsmitglied und Altpräsident Kaan Orhon an einer Reise zur Gedenkstätte Auschwitz teil. Als Teil einer Gruppenreise des Vereins begegnen e.V. besuchte er nicht nur das ehemalige Stammlager („Auschwitz I“) und das Vernichtungslager Birkenau sondern auch das historische jüdische Viertel von Krakau und das wiedererstandene jüdische Kulturzentrum in der Synagoge von Oświęcim (Ortschaft Auschwitz).
begegnen e.V. ist ein in Bielefeld ansässiger Verein, der sich für die Bekämpfung von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus sowie die Förderung von interreligiösem Dialog und Demokratie einsetzt. Zu diesem Zweck veranstaltet der Verein Bildungsreisen mit jüdischen, muslimischen und christlichen Teilnehmenden u.a. zu Orten nationalsozialistischer Verbrechen, aber auch nach Srebrenica, Andalusien und andere Orte von historischer Bedeutung. begegnen e.V. wird vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Kaan Orhon kommentierte die Reise so: „In unserer Gesellschaft und global entwickeln sich Diskurse und Politik immer stärker in Richtung Ausgrenzung, Abwertung, Empathielosigkeit und Autokratie. Diese Gedenkstätte veranschaulicht, wohin diese Entwicklungen führen. Es sollte selbstverständlich sein, dass dies etwas ist, was alle Menschen gleich betrifft. Aber wir wissen, dass dies nicht der Fall ist und Anteilnahme zu oft nach Gruppenzugehörigkeit unterschiedlich ausfällt. Deshalb ist es unerlässlich, sichtbar Zeichen dagegen zu setzen. Wir sind als Menschen an der Losung „Nie wieder!“ zu oft gescheitert. Aber das darf uns nicht davon abhalten, dieses Ziel weiter mit all unseren Kräften weiter zu verfolgen. Es macht aber auch Hoffnung, dass selbst an diesem Ort des Schreckens heute wieder jüdisches Leben besteht und die Synagogen nicht nur als Museen dienen, sondern der Anbetung Gottes.“
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